Trinkwasserverordnung

Die Legionellenuntersuchung ist seit der Trinkwasserverordnung vom 01. November 2011 einmal jährlich zur Pflicht für viele Hausverwaltungen und Hauseigentümer geworden. Betreiber von Trinkwasseranlagen müssen unter bestimmten Voraussetzungen ihr Trinkwasser regelmäßig auf krankmachende Legionellen untersuchen lassen.

Ursprünglich war diese Pflicht bis zum 31. Oktober 2012 zu erfüllen. In der Bundesratssitzung vom 12.10.2012 hat das Länderparlament der Zweiten Änderung zur Trinkwasserverordnung mit geringfügigen Änderungen zugestimmt.
 
Es gilt nun eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2013. Nunmehr muss also die erstmalige Untersuchung bis zum 31.12.2013 durchgeführt sein. Der Untersuchungsturnus wurde auf drei Jahre verlängert. Die Anzeigepflicht nach § 13 Abs. 5 TrinkwV, deren Missachtung bußgeldbewährt war, entfällt nunmehr ersatzlos. 

 

Ab wann ist man von der Trinkwasserverordung betroffen?

Wenn ein Speichervolumen von mehr als 400 Liter, sowie Trinkwasserleitungsanlagen mit mehr als 3 Liter Inhalt zwischen Trinkwassererwärmer (Boiler) und der Entnahmestelle. 

Sind die Kosten für die Einrichtung der Probenentnahmemessstellen umlagefähig?

Nein. Hier handelt es sich um eine Anschaffung bzw. Neuinstallation der Probehähne und sind daher keine umlagehähigen Kosten im Sinne der Betriebskkostenverordnung.

Sind die Kosten für die Legionellenprüfung umlagefähig?

Ja. Es handelt sich hier um eine wiederkehrende  Leistung für die Legionellenuntersuchung. Diese Kosten sind nach § 2 Nr. 17 der Betriebskostenverordnung unter "Sonstige Kosten" umlagefähig.

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